6. April 2021

 

 

Im Zauber der FrühlingsZeit, kurz vor der vollen Mondin, vernetzen wir uns wieder in unserer Zoom-Werkstatt.

Offen für den Abend im Netz und glücklich verbandelt mit vertrauten Gesichtern schwingen wir uns behutsam in das Jahresrad ein.

 

Nach was hungern wir gerade?

Für die Frauen und für uns war die Suche nach unserem Seelenhunger sehr anregend und spannend. Viele Gedanken klopften an unsere Türen und wollten aufgeschrieben werden.

Ein Klang von tiefen Sehnsüchten, Bedürfnissen, von Wünschen und Hoffnungen. Hunger auf ein einfaches Leben, auf Leichtigkeit, Freiheit, auf Liebe, auf Klarheit und noch so vieles mehr. Sich dem Leben tanzend hingeben.

 

Ein Königinnenweg - egal was du tust. Deine innere Haltung ist wichtig, denn nur du bist der Schlüssel zu deiner Nahrung.

 

Sesshaft werden in der „grünen Neune“, mit Frühlingsblütlerinnen, erdigen Wurzelfreundinnen und zähem Blätterwerk. Wir hören sie flüstern: „setzt euch an den Tisch, er ist reich gedeckt für euch. Genießt die üppige Mahlzeit, sie ist eine Inspirationsquelle für Körper, Geist und Herz“. Es ist eine Seelennahrung, die mit einem riesengroßen Natur-Löffel einverleibt werden kann. Sie hilft uns die leisen Töne in uns wieder zu hören.

 

Wir spüren, dass Erstarrtes wieder ins Fließen kommen kann.

Getragen von der Grünkraft schälen wir uns langsam aus den Winterschichten heraus und weben uns ein in das Wachstum des Jahres.

 

Möge euch die Quelle des frischen, jungen Grünzeugs mit Lebensgeistern füllen.

 

Herzlichst,

Frühling

14. Februar 2021

 

 

Unsere Ideen & Herzenswünsche für 2021 können von euch wieder unter „Termine“ entdeckt werden.

 

Wir freuen uns auf euch und auf die kostbare Verbundenheit unseres Frauennetzwerkes, das wir mit euch in der Natur oder im virtuellen Raum - in unserer Online ZoomWerkstatt - teilen dürfen. Frauenräume sind nicht an Orte gebunden, sie können sich überall entfalten. Dankbar und achtsam lernen wir die neuen Herausforderungen als Geschenk zu schätzen.

Neues Programm 2021 online

Herzgedanken zu Lichtmess

2. Februar 2021

 

 

Vernetzt im virtuellen, abenteuerlichen Frauenraum –

wie dankbar nehmen wir diese spannende Möglichkeit wiederum wahr, unsere kostbare Frauenzeit zu hüten.

Wir knüpfen wieder an die transformierenden Kräfte im Jahresrad an. Vertrauen auf die Wandlungskräfte, die wir mit unseren Gedanken, Gefühlen, Worten & Taten im Alltag rufen.

 

Wir spüren die Sehnsucht nach Auszeit in der wärmenden Bärenhöhle. Die Dunkelheitslehrerin möchte um Rat befragt werden und wir schöpfen gemeinsam aus ihrem Kessel der Weisheit.

Ihre und unsere innere Feuerstelle möchte befeuert und am Lodern gehalten werden.

 

Wir laden Frau Hafer ein und lassen uns orakelnd verzaubern von ihrer Schönheit. Ihre Kräfte offenbaren sich in Müslischalen, Suppentöpfen, auf der Ofenplatte, im Badewasser, im Leinensackerl und noch vieles mehr.

Auf unserem Initiations- & Transformationsweg in´s eigenverantwortliche und vereinfachte Leben hilft sie uns mit ihren kräftigenden & beruhigenden Geschenken.

 

Machen wir uns stärkend auf den Weg mit archaischer Hafer-Medizin als tägliche Nahrung und spinnen wir Haferstroh zu wertvollem Frauengold.

 

Lasst uns begeisterte Goldschmiedinnen auf unserem Weg in den Frühling werden. Lasst uns anstecken von soviel Lebenskraft und beheizen wir unseren Kessel mit ihrem wunderbaren Brennstoff.

 

Wir zünden unser Lichtmesslichterl an, sodass wir einen strahlenden, lebensfreundlichen Weg ins 2021 finden und andere Menschen mit unserem Leuchten anstecken.

 

.....es braucht so viele lichtvolle Wesen in unserer JetztZeit...

 

Großer Herzdank für die Zeit, die ihr mit uns teilt,

in Verbundenheit,

 

 

LichtmessZeit

Januar 2021

 

 

„Wir rufen das in uns, was sich nach Licht, nach Erneuerung und Bewegung sehnt, auch wenn wir noch auf gefrorenen Boden stehen und den dunklen Schal des Winters noch nicht abgeworfen haben.“

Susann Weed

 

 

Liebe Naturfrauen,

 

herzliche Einladung zu unserer Frauen-Zeit im virtuellen Netz

-mit Lichtmessnachrichten aus dem Pflanzenreich

-mit bayerischem Schlankerl-Brauchtum

-mit kostbaren Rezepten aus der Getreideküche

-mit magischen und mythischen Kesselweisheiten

dies dürfen wir gemeinsam aus vergessenen Kraftquellen schöpfen

 

Online-Frauen-Abend

eröffnet uns Räume für neue Erfahrungen und abenteuerliche Internet-Verbundenheit,

es ist einfach einzurichten, falls ihr Informationen braucht, können wir diese euch zusenden.

Die Zugangsdaten zu unserem Zoom-Abend bekommt ihr nach eurer Anmeldung

 

1.Februar 2021 Montag

18.00- 19.30 Uhr

20.- Euro

 

Anmeldung bitte bis 29.01.2021

Margarete Obermaier

IBAN: DE31 7603 0080 0240 6971 87

 

Wir freuen uns euch,

 

Einblicke in die ZoomWerkstatt von FrauenArt
ARCHIV 2020

Dezember 2020

 

 

In diesem Jahr haben wir zu einem gemeinsamen Treffen eingeladen, anders als sonst, jedoch andere Zeiten fordern anderes Handeln. Neues hat sich aufgetan, Möglichkeiten haben sich finden lassen. Unser Naturkreis ist im Wandel, es ist ein bewegliches Miteinander geworden. Mit Mut und Vertrauen treten wir über die neue, virtuelle Schwelle.

 

Mit der Jahreskreisarbeit vertraut, zeigen sich die geübten Schwellengängerinnen, mit deren Solidarität der Kreis in seiner kraftvollen Ursprünglichkeit weiterleben kann. In Verbundenheit erinnern wir an heilsame Frauenkreise und an die alte Ordnung.

 

Die Mythen von unseren grünen Freundinnen, die Geschichten vom kraftvollen Alltag, das tiefe Einlassen in die Qualitäten der Jahreszeiten – wir müssen diesem wichtigen Ruf von Mutter Erde weiterhin beharrlich folgen.

 

Frauengespräche können auch in diesen merk-würdigen Zeiten stattfinden, so sind wir jetzt also alle wahrhaft im Netz vernetzt. Wir finden Behaglichkeit und Vertrautheit an diesem besonderen Abend. Der Winterraum ist eröffnet und unsere bayerische Muttergöttin, Frau Percht, Hüterin der Seelen und der Ahnen, singt uns ihr Winterlied und erzählt von ihrem Leben im Perchtenland. Wunderbare Rezepte hält sie für uns bereit. Es ist ein heilender Blick in die Dunkelheit, alles ist darin enthalten, Berührendes, Nachdenkliches, Gütiges und Liebevolles. Es ist die Zeit der großen Geheimnisse. Still und leise legen wir unseren Frauensamen in Mutter Erde und lassen ihn ruhen und reifen.

 

Dankbar & in friedvoller Winterlaune

Herzlichst,

 

Wintersonnwend-Zeit

November 2020

 

 

Liebe Naturfrauen,

 

ein paar „Mitnehm-Gedanken“ für euch zum tieferen Reinspüren, Nachsinnen und Ruhigwerden.

 

Wir haben euch für diese Zeit im Herzen eingeladen. Mit unseren Ahnfrauen zum neuen Feuerplatz zu kommen,in das Jahreskreisrad zu steigen, in die Stille der besonderen Nacht.

Die Waldfrau, die Vogelfrau, die Wasserfrau, die Feuerfrau, es waren alle Kräfte aus der sichtbaren und unsichtbaren Welt da. Alle die uns wohlgesonnen waren. Und auch die Kräfte der Viren, auch sie gehören in den Kreis der Lebensenergien. Ihnen erwiesen und erweisen wir unseren Respekt.

 

Wie stärkt mich das Wissen meiner Ahnfrauen? Was haben sie alles gewusst, dass uns jetzt helfen kann diese Zeit gut zu leben? Was hält unsere Natur für Rezepte bereit?

Unsere „Festplatte“ ist gefüllt mit dem großen Wissen unserer Vorfahren. Sie möchten uns unterstützen, uns helfen und dabei auf das Wesentliche in unserem Leben hinweisen. Sie erinnern, an das was ganz tief vergraben, verbrannt und verfolgt worden ist. Auch an das, was altmodisch, unnütz und sowieso nicht hilft.

 

Laden wir sie ein, lauschen wir ihnen, wie wir mit der momentanen Situation umgehen müssen. Was haben wir zu lernen? Was muss sich wandeln, wenden? In der Welt? In mir? In unserem Makrokosmos und in meinem Mikrokosmos? Bin ich ängstlich, bequem, lustlos, müde, sollen es andere für mich tun?

 

 

Wir Frauen sind die Weisheitsträgerinnen der dunklen Zeit. Wir müssen und dürfen Schätze heben, die wir zum Überleben auf unserer Mutter Erde brauchen.

WinterFrauen lieben den Rückzug, die Stille, das Alleinsein, die Naturbegegnungen, die Dunkelheit, das Mondenlicht und den Sternenhimmel. Nur mit diesen Qualitäten können wir einen Wandel vollbringen.

Mit unserer tiefen Liebe und Verbundenheit, zu Allem was ist.

 

 

Aus dem herbstlichen Medizinbeutel &

was wir alles tun können:

 

Im Feuer lesen lernen,

dem Wind zuhören,

im Wasser treten,

in der Sonne auftanken,

Mutter Erdeboden fühlen,

zur nächtlichen Sternguckerin werden,

sich im Licht der Mondin aufladen,

gut schlafen,

liebevoll und klar sein,

angstfrei leben,

atmen bis in letzte Platzerl im Lungenflügel,

gurgeln mit Salbei, Thymian und Rosmarin,

einen Tropfen ätherisches Öl in den Mund- und

Nasenschutz geben

Wurzelnahrung, Wurzeln graben, Wurzelsuppe

essen, Wurzeln kauen mit Engelwurz, Ingwer,

Wacholderbeerl, Meisterwurz...

Räuchern für die gute Luft im Haus und in

uns mit Engelwurz, Meisterwurz, Salbei...

Heimisches „Superfood“ wie Hagebutten,

Brennnesselsamen...

 

... und vergessen wir nicht unsere bayrische Ahnfrau, Mutter Holle zu rufen.

Ihre wertvolle Medizin, ihr dunkelroter, fast schwarzer Beerensaft, ihre getrockneten Blütchen als Teekur, jeden Tag einen Tropfen Hollerintinktur und ein heißes Hollebad mit einem Glaserl HollerblütenProsecco für die Lebensfreude.

Alles kann unser Immunsystem stärken und die Hollekräfte in uns wachrütteln.

 

Schaut gut auf euch, mit den Augen eurer Großmütter, wenn sich das Jahr mit Herbstkälte füllt, sich die Zeit der Alten und Ahnen ankündigt, dann ist es die Zeit für die wilden Herbstgebete.

 

In Verbundenheit mit euch

herzlichst,

 

AhninnenZeit

22. September 2020

 

 

Ein roter Feuerball am Himmel - die Sonne verabschiedet sich gerade, als wir Frauen uns treffen um gemeinsam die herbstliche Natur zu feiern.

 

Es ist Balancezeit. Was legen wir auf die Waagschale? Was möchte betrachtet & gewandelt werden? Eine große Fülle durften wir heuer schon umsetzen. Vieles ist neu, unvorhergesehen, macht ängstlich, ist anstrengend, spannend und auch wiederum ganz leicht. Es ist immer alles da.

Können wir Nähe spüren, trotz Distanz in diesen Zeiten?

 

An die Schnitterin mit ihren Fähigkeiten wird erinnert, dass sie noch lange ihr Frauenmesser zum Auslichten gebrauchen muss. Lichte Räume wollen in uns geschaffen werden, in denen noch viel Gutes & Tragfähiges in der spätsommerlichen Zeit zur Samenreife kommen darf.

 

Auf unserem abendlichen Weg begleiten uns Fragen, die nach Lebenswärme, Nervenstärkung, kosmischer Weisheit, wahrer Größe & innerer Sicherheit rufen. Das Kerzenlicht erhellt unsere Mitte im Kreis, in dem viel Schmerzliches, Kraftloses, Aussichtsloses, aber auch viel Mutiges, Vertrauensvolles & Behütendes gelegt wurde. Alles liegt da. Die Mitte ist Heil.

 

Wir laden eine wahre Engelbotschafterin, Schirmherrin & pflanzliche Retterin in größter Not ein. Sie möchte uns die Kräfte zeigen, die wir brauchen, um Verbundenheit und weibliche Anbindung zu spüren. Als beschützende Angst- & Brustwurz, umhüllende Pflanzenfrau, abwehrstärkende Heiligenbitternis & Medizin gegen „Gift, Pestilenz und böse Luft“ ist sie ein großes Lebenselixier für uns. Als Teekur getrunken, duftend auf der Räucherschale, durchwärmend in einer Salbe oder ein Stückchen Wurzel in den Mund genommen, gehört  die Engelwurz zu den großen Heilerinnen in ansteckenden Zeiten.

 

Lassen wir uns von ihren Wurzelweisheiten rufen und begeistern. Damit wir den Boden unter den Füssen nicht verlieren, damit wir mehr auf uns selber und unsere Potenziale & Ressourcen achten.

 

Verbünden wir uns mit dem Kraftfeld unserer Erde. Da ist alles vorhanden, was wir benötigen, um uns zu nähren.

.... und verbünden wir uns mit den Menschen, den Tieren & Pflanzen dieser Welt, die unsere Aufmerksamkeit & Hilfe brauchen.

 

In Dankbarkeit,

Herbst-Tag- & NachtgleichenZeit

31. Juli 2020

 

 

Heilende Begegnungen.

 

Frauen gehen ihre Schnitterinnen-Wege. Wir begehen den Nuslberg und üben uns im Abgeben und Aufladen. Im Augenblick der Reife dürfen wir ernten und doch bedarf es Mut und Kraft schneidig zu sein.

 

„Zach“ und anstrengend fordert uns der dunkle Weg durch den Wald, in Bayern „ist`s a richtiga Schindda“, und doch spüren wir, dass dieses Plagen und Schwitzen ein Abstreifen und Loslassen bedeutet. Verstrickt und verbunden sind wir, mit all den großen Geheimnissen der Welt und des Kosmos.

 

So wächst unsere Frauenwanderung zu einem großen Natur-Geschenk heran. Notwendiges Frauenwerkzeug bringt Glück, Frieden und Heil in unser Frauenleben, wenn wir nur die richtige Anwendung und den richtigen Nutzen kennen.

 

Fundstücke helfen unsere Anliegen hinter uns zu lassen, um sich zu verwandeln und sich liebevoll zu lösen. Wir wandern mit dem besonderen Frauenblick und lernen dabei Natur in ihrer ganzen Schönheit und Wildheit zu übersetzen.

 

Nicht auf den ersten Blick lässt sich Anna, Schutzpatronin für Gewitter, Ana Urmutter und Ahnfrau entdecken. Wir finden sie dort, wo auch wir uns geborgen fühlen. An der ersehnten Bergschwelle erwartet uns heilsame Baumenergie, ein Weltenbaum, ein Baum der Erkenntnis.

SchnitterinnenZeit

Belohnt mit dem wunderbaren Weitblick ins Kaiserreich, bescheint von silbernem Mondenlicht, begleitet von neugierigen „AlmfrauenKühen“ sind wir überglücklich an diesem Abend am Nuslberg thronen zu dürfen. Unser Frauenherz ist erfüllt mit SchnitterinnenWeisheiten. Es sind Geschenke des Himmels und der Erde.

 

Mögen die drei Nornen, unser Schicksal gut verwalten,

mögen sie uns kraftvoll in die herbstliche Zeit begleiten,

mögen sie unsere FrauenQuellen nähren und immer am Fließen halten

 

Herzlichst,

20. Juli 2020

 

 

„Jeden Tag spaziere ich mich selbst in einen Zustand von Gesundheit und entferne mich von Krankheit. Ich habe mich selbst in meine besten Gedanken hineinspaziert, und ich weiß von keinem Gedanken, welchen man nicht wegspazieren kann.“

Sören Kierkegaard

 

Samerberger Mädl-Sinn-Walk

 

Ein Schwellengang, ein Medicinwalk oder ein MädlSinnWeg war für uns Frauen ein abendliches, wohlwollendes Hineinspüren, ein Anbandeln, ein Anknüpfen an unseren imaginären Faden, den wir gehalten haben. Ein kostbares Finden nach dem Feinen, Stillen, Ruhigen, Leisen und Großartigen in diesen besonderen Mittsommernächten. Ein gutes, achtsames Miteinander, trotz Abstandsregeln. Befindlichkeiten wie Ängste, Sorgen, Hoffnungen, viele positive Visionen und Mutiges wurden in die Frauenmitte gelegt. Alles durfte sein.

 

Über eine bewusst gelegte Schwelle traten wir mit dem Herzblick ein in den heiligen Landschaftsraum. Jede Frau ging für sich mit einer bestimmten Absicht, mit Herzensfragen, mit Heilungswünschen. Wir erlaubten der Natur unsere Therapeutin und unser Spiegel zu sein. Alles was Frau begegnete mit ihren offenen Sinnen und ihrer Achtsamkeit hatte mit ihr zu tun. Alles war eine Antwort auf ihr momentanes Sein. Nichts war zufällig.

 

Was wollte gesehen, gehört, empfunden, gelöst, erlöst werden?

Eine wohltuende Stille und ein frohes All-Eins-Sein auch in der großen Gruppe löste in uns tiefe Dankbarkeit aus.

 

Nach dem Schritt über die Abschluss-Schwelle verabschiedeten wir uns unter einer Linde mit dem Blick auf die Saligen bei den Kräuterfelsen. Unsere kostbaren Geschenke möchten wir im All-ein-sein zuhause vertiefen, wir möchten sie in´s sommerliche Jahresrad legen. Wann immer das Rufen gehört werden möchte, folgen wir dem Weg.

 

Für den achtsamen und behutsamen Mädl-Sinn-Walk bleiben wir in großer Dankbarkeit mit euch verbunden

herzlichst,

 

 

 

Sommer Sonnwend

29. April 2020

 

 

Eine Reise ins Unbekannte & Unbenannte

 

Es braucht dringend ein positives Hinschauen, einen hilfreichen Blickwinkel, eine lebensbejahende Seite, um in die Tiefen der Corona-Welt einsteigen zu können.

Wie durch eine unsichtbare Hand wurde der Mantel von Corona auf uns gelegt.

Es ein Spiegel, der uns vor große Aufgaben stellt. So bitten wir das große Ganze uns aufzurütteln und uns wach werden zu lassen, damit uns helfende Visionen für die Herausforderungen der kommenden Zeit begegnen können.

 

Was lässt uns diese „Corona-Krone“ doch für anrührende und bedrohliche, für auslaugende und herzliche Zeiten spüren.

Es sind Zeiten der Ungewissheit und Unsicherheit.

Es sind aber auch des Mitgefühls und der Zwischenmenschlichkeit.

 

Es sind fordernde Viren-Wege, sie kreuzen immer wieder unsere Frauen-Wege.

Es sind einsame Wege, auf uns selbst konzentrierte Wege.

Wir hören den täglichen Klang der Verwirrungen und gehen trotzdem unbeirrt unsere weiblichen Wege weiter.

 

Die Corona-Reise ein Notruf der Natur!

Corona hat uns abgeholt mit ihr zu reisen.

Es ist eine Reise voll Neuem und Anderem.

 

Die Wegstrecke fordert uns, wird aber auch begleitet von liebevollen Blicken, von herzlichen Briefen und Mut machenden Telefonaten.

 

Behütet von wunderbaren Sonnentagen, von sanften Frühlingsbrisen, von satten, saftigen Wiesen, von bedeutsamen Momenten.

Wir sind angehalten, jetzt dem Natur Ruf zu folgen.

 

Es gibt so viel Gutes, das vor unseren Haustüren wächst.

Blüten die wollen, dass wir an ihnen riechen, Blätter wollen berührt werden, Bäume wollen umarmt werden.

Mutter Erde möchte unsere nackten Füße auf ihr spüren, ja die ganze Natur will umarmt werden.

Die Kraft der Sonne will uns segnen, das kühle, weiße Mondenlicht will unsere dunklen Seiten stärken und die Sterne leuchten weiterhin, ob mit oder ohne Corona.

 

Gundelreblein und Gänseblümchen bekränzen uns.

Waldmutterkraut will in Honig Met angesetzt werden.

Löwenzahn schickt sein intensives Gelb in unsere Herzen.

 

Dies alles soll uns anbinden und stärken in unserem FrauSein.

Ansteckende Lebenslust in ansteckenden Zeiten.

Die Sprache der Natur ist mächtig.

 

Mutter Erde sagt: „So wie vorher kann es nicht mehr werden, es braucht ein Umdenken und eine Veränderung im sorgsamen Umgang mit dem großen Ganzen“.

 

Herzlichst in Verbundenheit,

WalpurgisZeit

22. März 2020

 

 

Frühlingsbeginn & Mondenjahr - seid herzlich willkommen. Diese Zeit steht heuer für uns unter einem ganz besonderen Stern.

 

Vielleicht ist es die Heilige Corona, eine frühchristliche Märtyrerin, Patronin des Geldes, der Fleischer und Schatzgräber, die uns helfen wird? Für uns ist sie eine starke Matronin, die uns zu Schatzgräberinnen werden lässt und die Bedeutung unserer Form von Energieausgleich neu definieren lässt. Welche Schätze dürfen wir ausgraben in dieser so unsicheren und beängstigten Zeit?

 

Heute beginnt das Mondenjahr, das Jahr für uns Frauen. Betrachten wir sie als den großen Spiegel im weiblichen Kosmos. Sie ist das sichtbare Zeichen für Wandlung am Himmel. Sie folgt dem ewigen Rhythmus des Werdens, Seins und Vergehens. Sie ist für inneres und äußeres Wachstum zuständig.

 

Und gerade das innere Wachstum, das Wachstum für inspirierende Impulse, für das Erwachen unserer instinktiven FrauenNatur, das jetzt umso mehr dringlicher und not-wendiger wird. So wie in der Pflanzenwelt die Samen im Erdboden unter dem Einfluss der Mondin zu Keimen beginnen – so finden auch unsere neuen, kreativen Ideen fruchtbaren Nährboden.

Frühlings-Tag- & NachtgleichenZeit

Die Balance zu halten wird wichtiger denn je. Ruhezeiten zur abnehmenden und dunklen Mondin müssen gelebt werden, um der kommenden Zeit und den Veränderungen gewachsen zu sein. Neue Räume müssen in uns entdeckt werden, vieles muss geklärt werden, um einer neuen Ordnung Platz zu schaffen. Gutes Wachstum in und um uns darf gedeihen im zunehmenden und vollen Mondenlicht.

 

Wir müssen uns von einer Gesellschaft verabschieden, die nur im vollen Schein der Mondin lebt, immer ei-sprungs-bereit( Vollmondin ist die Zeit des Eisprungs) fliegend von Kontinent zu Kontinent, von Event zu Event, oberflächlich und ausbeutend. Hin zu einer liebevollen Verbundenheit mit allem. Lassen wir unsere Welt wieder hell erleuchten, mit unserem inneren Licht und unserem FrauenGlanz. So tragen wir zu keiner Verschmutzung bei, sondern erhellen mit unseren inneren Werten und unserem Gespür für das ganz Bodenständige. Verabschieden wir uns von ausbeuterischen Hochleistungen, die wir von Menschen klein und groß fordern, von Tieren und Pflanzen, von unserer gesamten Natur erwarten.

 

Vernetzen wir uns, momentan nur auf geistigem Wege. Werden wir „Women for Future“ & leben wir für ein „Moon-Future“ in diesem Jahr. Üben wir wieder das bewusste Sein, das achtsame Sein, dass uns Zufriedenheit, Dankbarkeit und Lebensfreude schenkt. Lernen wir wieder innerhalb unseres Zyklus zu leben, als an ihm vorbei. AlltagsTun in Verbundenheit und mit Tiefe. Werden wir Schöpferinnen einer neuen Zeit, schöpfend aus unserer tiefen, intuitiven Weisheit.

 

...und tanzt weiter mit der grünen Kraft des Frühlings, lauscht euren Pflanzenverbündeten, singt mit ihnen, staunt, genießt und bleibt froh...

 

Möge euch alle guten Mächte unterstützen, möget ihr den kostbaren Schatz der heiligen Corona in euch und im Außen finden.

 

Alles Liebe, von eurer

2. Februar 2020

 

 

Nach einem wunderbaren Abend, gefüllt mit vielen Lichtmess Inspirationen wandern wir beglückt und leichtfüßig nach Hause. Der Weg ins Alltägliche fühlt sich jetzt leichter an.

 

Noch das Wichtige vor dem Drängelnden ordnen. Sich der fordernden Winters-Zeit bewusst werden, die uns die Tore zum ureigenen Frauen- und Jahresraum öffnen wird. Dies alles geschieht noch so lange, bis Frau Mondin uns ihre Hand reicht.

Wir versuchen uns an das Wesentliche zu erinnern und bitten die alte Erdmutter um Rat. Frau Holle wird sich mit uns auf ihrem Hausbanker`l niederlassen, sie wird den Raum für Fragen bereithalten, sie wird sich auf eine Zwiesprache einlassen und sie wird uns umarmen und beistehen. Wird sie geehrt und beachtet, wird sie uns die Wunder von Mutter Erde näherbringen. Es sind geheimnisvolle Gesänge, die sicherlich auch von unseren Ahnfrauen schon gehört wurden. Um mehr Licht in unseren Innenraum und in unseren Außenraum zu bringen, um „Frau Winter “ gut zu fühlen und zu deuten, flüstert uns ihre Stimme Antworten zu.

Wann bricht die Zeit auf, welche Rolle hat sie, wann ist der richtige Übergang ins Frühlingslicht?

Möge uns die uralte Medizin des Winter`s und die archaische Hirse-Nahrung diese Schwelle gut ebnen.

Mögen die Impulse, die Gedanken und Wünsche in uns noch gut reifen, mögen sie zur richtigen Zeit ans Licht kommen.

Herzlichst,

 

LichtmessZeit
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