27. März 2018

 

 

In einer sternenklaren FreyaNacht trafen wir uns am wärmenden, lodernden Feuer. Bärenhöhlengeschichten, GertrudenWeisheiten und die Faszination der dunklen Mondin berührten unser Miteinander.  Zarte Töne auf der Klangschale ließen uns in`s Land der Venus reisen, das nach dem Sonnenjahr zur Tag- & Nachtgleiche beginnt. Wir entdeckten sonnige und zugleich venusische Nahrung für unseren Frauenweg im Frühling. Maskuline Tatkraft gewürzt mit weiblicher Intuition wird notwendig um über diese Jahreszeitenschwelle beschwingt zu gehen.

Freundin Schlüsselblume, Blüte der Göttin Freya, wird uns helfen zu „verjahreszeiten“ und mit ihr werden wir diese Schlüsselstelle gut überwinden. Mit ihrer heilsamen Unterstützung finden wir den passenden Schlüssel für die großen Türen im Jahreskreis, sowie in unserem Lebensrad. Sie fordert von uns ein stetes Spüren, Fühlen, Schmecken, Riechen, Schauen und Hören. Ein achtsames Sein und Lusen im Wandel der Jahreszeiten.

Viele Märchen erzählen von verschlossenen Türen, hinter denen Geheimnisse warten und deren Rätsel wir lösen. Was erwartet jede Einzelne von uns hinter der Frühlingstür?

Mit der goldgelben Frühlingsmedizin des Schlüsselblümchens werden wir ein Feingefühl für die tieferen Wahrheiten bekommen. Lassen wir uns auf die Abenteuer ein und öffnen wir mit dem goldenen Schlüssel die Schatzkammern unseres Seins. Es beginnt eine Transformationsreise durch unser Leben und eine Therapie bei Mutter Natur. Stellen wir uns die Schlüsselfrage, öffnen wir die Geheimtüren im Jahreskreis und zu unseren Herzenskammern.

 

In Dankbarkeit verabschiedeten wir uns von einem ganz besonderen Abend.

Herzlich,

Frühlings-Tag- & NachtgleichenZeit

© 2018 FRAUENART SEMINARE

IMPRESSUM

7. Februar 2018

 

 

Unsere Ideen & Herzenswünsche für 2018 können von euch wieder unter TERMINE entdeckt werden.

 

Wir freuen uns auf euch,

 

Neues Programm 2018 online

7. Februar 2018

 

 

Sterne und Mondin, die Hüterinnen der Nacht, ließen uns an diesem Abend teilhaben an ihrem magischen Spektakel. Kalt, klar und schneidig hat uns die Nacht gerufen, begleitet von der großen Bärin, die uns zu den Besonderheiten dieser wundersamen Lichtmesszeit führte. Entlang dem jahreszeitlichen Lebensstrom wurden spannende Geschichten, altes Brauchtum und heilsame Erinnerungen ausgetauscht.

Geborgen in der Dunkelheit der Frauenhöhle und „eingebettet in dicke Felle und wärmende Decken“ wurden Bauchgeschichten und Höhlen-Zeiten zu wichtigen Verbündeten.

Im großen Weiberkessel brodelte ein wunderbar duftender Apfeltee und das Zimtgewürz verführte uns mit seiner Sinnlichkeit. Sie trugen uns mit ihrer wärmenden Kraft über die Lichtmess-Schwelle hinüber.

Wir lauschten einer berührenden Nachtgeschichte und können so gestärkt und vertrauensvoll die kommende Zeit begehen.

 

Danke an alle Lichtmessbegleiterinnen,

LichtmessZeit

Geschichte zu Lichtmess

 

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch der Mutter: „Sag`mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling. „Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden vorbereitet für das, was draußen kommen wird“, antwortet der andere Zwilling. „Ich glaube, das ist Blödsinn!“ sagte der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte denn das bitteschön aussehen?“

„So ganz genau weiß ich das auch nicht, aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir  herum laufen und mit dem Mund essen?“ „So einen Unsinn habe ich noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“ „Doch es geht bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“

„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende, Punktum.“

„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird, aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie wird für uns sorgen.“ „Mutter???? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“

„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“

„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“ „Doch manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören, oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt.“

                                                                                                   Henri J.M.Nouwen

ARCHIV 2017

18. Dezember 2017

 

 

Ein verregneter, kalter Freitag …und es kamen doch alle Frauen um mit dabei zu sein. Es erwartete uns ein ganz besonderer Abend - ein weiß bedecktes Schneeland und der Winterweg zu unserem Feuerplatz erfüllte uns mit stillem Staunen. Im Schein des Feuers und mit dem Tannenduft auf der Räucherschale fühlten wir uns in der Dunkelheit geborgen und mit ihr vertraut.

Sehnsuchtswünsche für die staade Zeit wurden benannt, Rückzugsnester betrachtet und abgrenzende Zäune zum Weihnachtstrubel gezogen. Rufe von Mutter Percht und Rauhnachtsgebote mahnten uns die heilige Zeit achtsam und in Ruhe zu begehen. Wir schmückten die Tannen am Waldesrand, besangen Weihnachtsträume und genossen die wunderbaren Momente. Feuerpunsch und Lebe-Kuchen schenkten uns Wärme und der Sternschnuppenduft vom Räuchermuatterl verabschiedete uns hinaus in die ganz vom Zauber erfüllte Winternacht.

 

Möge euch die Weihnachtszeit Geborgenheit schenken, alles zu leben, allem vertrauend, liebevoll Licht und Schatten umarmend und träumend im Hell- & DunkelSein zu dürfen.

 

Ganz lieben Dank allen Frauen, die uns im Jahreslauf begleitet haben,

herzlichst in den WeiheNächten,

eure

WintersonnwendZeit

2. November 2017

 

 

Das Herbstfeuer hat uns Frauen gerufen, den roten Faden wieder miteinander zu verknüpfen und zu halten, der uns durch das Jahr und unser Leben führt. Der Abend galt als Einladung. Neu hinzugekommene Frauen verbandelten sich schnell mit dem lang bestehenden Frauenkreis.

Jetzt waren wir gefordert das äußere Feuer mit unserem inneren Feuer zu verbinden, es zu entzünden oder am Lodern zu halten. Erinnernde Gespräche um feurige Kraftquellen und vergessene Traditionen. Das Wärmen an die züngelnden Flammen verbreitete schnell Wohligkeit und Dazugehörigkeit.

Zischende Bärlappsamen im Feuer erinnerten an starke Walpurgiskräfte in uns, die genau im Spiegel des Jahresrades liegen. Sie lassen so manche von uns staunen. Wachgerufen helfen sie uns mutiger über die Winterschwellen zu gehen.

Wir erzählten von Ahnenbrauchtum, von Verköstigung heimkehrender Seelengeister, von Allerseelenzöpfen zur Stärkung und brennenden, wegweisenden Lichtern in den Laternen.

Als große Heilerin aus der Pflanzenwelt betrachteten wir die vergessene Nelkenwurz, die das Unscheinbare, Feuchte und Dunkle so liebt. Wir lauschten den Weisheiten der in´s UnkrautDasein verstoßenen „Nagerlwurz“.

Mit ihr entbrannten die Männer in begehrlicher Liebe, die Kühe gaben sahnige Milch, Lähmungen heilten, Kreuzfahrer überlebten Seuchen, Augen wurden sehend und Nerven wurden stark.

Mit ihrer Begleitung lernten wir das mächtige Einmaleins der Wurzelwelt kennen, das uns den Weg durch die Dunkelzeit weist. Die Nagerlwurz ruft uns auf, sich mit ihrer Medizin zu verbandeln.

 

Ganz großer Dank an alle All-Eins-Sein-Kräfte, die am wirken waren,

herzlich,

AhnenZeit 2017

26. September 2017

 

 

 

Die Erntezeit bringt uns wieder zurück zum Feuer.

Wir gehen im Zwielicht der Dunkelstunde und wandern unserem Feuerplatz und den weißen Gänsen entgegen, sie behüten unseren Frauenraum und sind uns als weibliche Schutztiere ganz nah.

Viele Eindrücke das Jahr über, wollen noch einmal betrachtet werden.

Der Blick wandert zurück zu gemeinsam erlebten Frauenwegen.

Die Reise beginnt zur Herbst-Tag- und  Nachtgleiche 2016. Dort erleben wir orakelhaftes, weiter gehend treffen wir auf nahrhafte Kesselweisheiten, auf 13 Affirmationen die unser FrauSein aufmuntern, wir wandern über die Sommersonnwende  und schöpfen lustvoll aus den Lavendelweisheiten, wir begehen achtsame Frauenwanderungen und enden unsere Reise wieder zur Herbst-Tag- und Nachtgleiche 2017.

Wir ernten, ehren und achten das Ausgesäte, Heimgebrachte und Eingemachte.

Es war eine gesegnete Reise durch's Jahr.

Das Rad zeigt uns Geschenke, die sich gut in unseren Alltag einweben lassen.

Im gemeinsamen Hinhorchen und Hinspüren entdecken wir unseren Geburtsplatz im Jahresrad, wir enträtseln die Räume, beschäftigen uns mit den Spiegeln und bekommen Antworten auf Verschlossenes.

Ein inniges, warmes Feuer vereint unseren Frauenkreis. Das Wissen der Wurzeln wird für uns zu einer heilsamen Gabe, erdige und wurzelige  Begleiterinnen für den „Frauen-Unterschlupf“.

 

Herzlichen Dank an all die Frauen, die wir über die Jahre begleiten durften,

an all die pflanzlichen, sichtbaren und unsichtbaren Helferinnen von Mutter Erde

Herbst-Tag- und NachtgleichenZeit

10. August 2017

 

 

 

Freitagabend im Juli - Einladung der Schnitterin, eine Bergwanderung zu ihren Ehren.

Je sicherer und ernsthafter wir uns auf ihren Spuren bewegen, desto mehr dürfen wir über sie verstehen. Wir sind gekommen um ihre Zeichen und Symbole zu entdecken. Jedoch mit leichtem Schritt kann der Weg nicht gegangen werden.

Mit all ihrer Fülle wartet die sommerliche Natur auf unser Kommen. Ihr Tisch ist reich gedeckt mit duftigen, b´sondrigen Blumenwiesen, mit dornigen Hecken und bee-ä-rigem Wissen. Mutige und toll-wütige Begegnungen sollen mit schneidigem Tun verbunden werden.

 

Der Weg wandelt sich und unsere Absichten wandeln sich.

Behutsam spricht sie zu uns, sie lehrt uns zusammen-hängend zu verstehen. Anders zu schnittern, Ideen umzuwandeln, Fäden auszulassen, sich auf Neues einzulassen, FrauenArtiges umzustellen. Möglichkeiten

sollen überdacht und neu interpretiert werden. Unsere Schritte ändern sich und wir erkennen den veränderten Blick der Schnitterin. Manche Wege sollen wohl anders begangen werden.

 

Danke für die schneidigen Erkenntnisse,

SchnitterinnenZeit

24. Juni 2017

 

 

Ein ganz besonderer Sommerabend im Frauenkreis - wir feierten unterm Sternenhimmel hinein in die Johanninacht und in die schwarze Mondin.

Spannende, gesammelte Erfahrungen mit der Birke belebten rückblickend unsere Runde. Die heiligen Sommernächte im Spiegel der Winterrauhnächte mit Achtsamkeit zu leben, scheint uns nicht immer leichtzufallen. Unruhiges & Umtriebiges fordert uns und verschleiert den not-wendigen Blick in diese besondere Zeit. Eine gesunde, heile Balance in den großen Wandelzeiten des Jahres und des Lebens zu halten ist herausfordernd. Schwellenüberschreitungen & Passüberquerungen in unserem Leben fordern ein sensibles Innehalten, damit wir gerade jetzt mutig in die dunkle Hälfte des Jahresrades gehen können.

Dazu haben wir uns zu diesem Sommerabend eine pflanzliche Botschafterin zwischen den Welten eingeladen. Klärend, reinigend und heil präsentierte sich unsere eingeladene Lippenblütlerin Lavendel. Mit ihrer Unterstützung wollten wir den Themen begegnen.

 

Sie „entpuppte“ sich ganz schnell als eine der stärksten Begleiterinnen und Freundin in Schwellen- und Übergangszeiten. Mutig in ihrer Abgrenzungsfähigkeit, bewahrt sie uns durch ihren hohen ätherischen Ölgehalt vor Ungeziefer und modernen Dämonen. Mit ihr dürfen wir klar und gestochen schauen, fühlen und handeln. Sie fordert einen ganz konzentrierten Geist, der alles ruhen lässt und aus tiefster Kraft heraus agiert.

 

Unsere Mitte war reich gedeckt. Mit duftendem Lavendelwasser, Prosesso, Früchten, Brot & selbstgemörsertem Lavendelsalz mit feinem Honig feierten wir unsere Fülle und Einzigartigkeit.

Dankbar schauten wir auf das Wesentliche, auf die wohltuende Essenz der hochsommerlichen, heil-igen Nächte.

Ehren wir wieder diese besonderen Tage und Nächte, sie schenken uns den Schlüssel zu einem tieferen Rhythmuswissen.

 

Reich beschenkt & in großer Verbundenheit,

herzlich,

Sonnwendtage

8. Mai 2017

 

 

Vom Wandern, Wandeln und Wundern

 

Auf der Suche nach dem weiblichen Sein in uns, begleitet und beschützt von der „Großen Mutter von Birkenstein“, unserer Urmutter, ruft uns ein eindrucksvoller Frauenwanderweg. Mit allen Sinnen eingebunden in die bayerische Naturmedizin eröffnet sich uns dieser weibliche Bethenweg. Wir erfahren viel über die Wesenheit der Birke, über jugendliche Beweglichkeit und lichter Schattenarbeit einer strahlenden Baumfreundin.

 

„Vier Buchinnen“ führen uns bildhaft zu den Jahreszeiten, die verführerische Frühlingshand, ein sommerliches Frauensymbol, herbstliche Seherinnenqualitäten und eine in sich gekehrte Winteralte.

 

Gemeinsam lernen wir die Natur zu lesen und unsere Muttersprache wieder zu verstehen. Viele Kostbarkeiten und Köstlichkeiten warten auch hier auf uns, und so lernen wir  diesen Frauenweg zu deuten. Wir schöpfen aus der Üppigkeit der Naturgeschenke, schmecken Weiches und Herbes, blicken weit und tief. Getragen  von kindlichem Frohsinn und mütterlicher Kraft  kehrt eine Jede wieder wohlbehütet zu sich heim.

 

Herzlichen Dank an alle Naturbegleiterinnen und an alle liebevollen Frauen die sich mit uns auf den Weg gemacht haben,

Walpurgis-Frauenwanderweg

20. März 2017

 

 

 

Begleitet von einer dunklen Gewitterfront und stürmischen Wind wagten wir fünfzehn Frauen uns auf den Weg zu unserem gehüteten Platz am Waldesrand.

 

"Sankt Gertraud mit der Maus treibt die Spinnerinnen aus dem Haus"

 

Gertrude, ihr Namenstag war an diesem Tag (17. März), die Matronin der GärtnerInnen & SeelengärtnerInnen war spürbar unsere engste Begleiterin. Beschützt durften wir den wunderbaren Abend miteinander am Feuer genießen, es blieb trocken und windstill.

Mit einem tönenden Klangteppich füllten und fühlten wir uns in die Knospendunkelheit ein. Summten auf den Moment des Aufwachens, des Treibens und Aufbrechens hin. Wie wundervoll sich hinaus ins Blütenwachstum zu neigen. Wie wundervoll das kommende Sonnenjahr zu begrüßen.

Verknüpfungen zu spinnen mit unseren Frauenleben, Männliches & Weibliches im Wachstum benennen, Prozesse im Außen, wie im Innen begleiten. Liebevoll, achtsam und spürsam mit der kraftvollen Frühlingsenergie umzugehen.

Alles waren Themen, die wir in die Mitte legten, behütend und klärend ins Feuer. Welche Pflanzenmedizin und Knospennahrung kann mir individuell helfen die Rhythmussprache der Natur weiter zu entziffern und lesen zu lernen? Und vor allem „alltagstauglich“ zu gestalten. Das ist ein Herzenswunsch von uns allen. Mit würzigem Sonnenkräuter-Honigmet, mit einem überraschenden Blütenorakel für zuhause und mit fröhlich bunten Herzensbildern verabschiedeten wir uns.

 

Ein großes Danke an alle sichtbaren und unsichtbaren Kräfte, die mitgewirkt haben, ein großes Danke an alle Frauen, die dabei waren.

 

Herzlich,

Frühlings-Tag- & Nachtgleiche

26. Februar 2017

 

 

Unsere Ideen & Herzenswünsche für 2017 können von euch wieder unter „Termine“ entdeckt werden.

Wir freuen uns herzlich auf euch,

 

Neues Programm 2017 online

2. Februar 2017

 

 

Glitzernd und still begrüßte uns die Nacht, schneebedecktes Land und ein wundervoller Sternenhimmel. Kostbare FrauenZeit - wir wurden gerufen, wieder miteinander im vertrauten Kreis, der Heiligkeit in der winterlichen Natur zu lauschen. Bekanntes und unbekanntes LichtmessBrauchtum hören, Spiegel-, Lehrerin-& Heilerin sein dürfen, Zugehörigkeit spüren und Wohltuendes empfinden.

Feuerkräfte im Schnee, eine dampfende Suppe im Kessel mit vielen Botschaften aus dem Pflanzenreich & liebevollen Worten gewürzt. Wandlungskräfte herbeigesungen & duftende Artemisa auf die Glut gelegt. Wurzelig, buntes Wildes im Feuertopf vereint.

Im Feuern, im Rühren, im Hüten und Nähren durften die alten, magischen Kesselweisheiten wach werden. Behutsam hielten wir sie in unseren Händen und vertrauten auf ihre transformierenden Kräfte. Medizin im Kessel, das junge Frühlingsmädchen rufen, die knöchrige alte Wintergöttin verabschieden, wie magisch und wundersam. Etwas Großes vom ewigen Wandel unserer Weiblichkeit erahnen und spüren.

Begleitet von vielen hellen Lichtmesskerzen auf dem Feld verabschiedeten wir uns von einem ganz besonderen Abend.

 

Tief berührt ein großes Danke an alle die dabei waren

Herzlich,

Lichtmesszeit
ARCHIV 2016
Luciatag, 13. Dezember 2016
Wintersonnwendzeit Stille Abendwanderung in eine „staade Zeit“, in unsere „staade Zeit“. Leise folgen wir dem Weg in die Dunkelheit, und finden innere Ruhe in der heilenden Ordnung der Natur. Frische Nachtluft einatmen, sanfte Naturbegegnungen spüren und leere Bäume betrachten, die sich wie wir, im Licht der Mondin baden. Archaische Frauenwege am Winterfeuer.
Liebevolle und wohlwollende Geschenke für die dunkle Zeit. Die Percht als Wintergöttin und himmlische Spinnerin hilft uns die verborgenen Botschaften wahrzunehmen. Wir entschlüsseln die vielen wegweisenden Affirmationen über Haut, Hals, Füße und Körper. Von „Winter Faderln“ knüpfen und „Lucien-Lichterl“ ehren, von „Natur beschenken“ bis hin zu „Frauenzeit ehren“, sind`s viele Aufträge für den Wintersonnwend-Übergang. Wir erfahren die Geborgenheit im Heilkreis der Frauen und laden uns mit der Kraft und der Magie der Mutternächte auf. Danke für die besonderen Eindrücke und die besonderen Erfahrungen. Danke an alle Frauen, die mit dabei waren, danke an alle Frauen, die wir während des Jahres begleiten durften. Wir wünschen euch frohe Weihe-& Mutternächte herzlich,

S´Lemonidirndl, Frau Tann & d`LorbeerAlte

3. November 2016
Ahninnenzeit „Wenn es in der Natur der Frau liegt zu nähren, dann muss sie sich selbst nähren.“
Anne Morrow Lindbergh Wir erlebten zwei wundervolle Abende im Kreis der vertrauten Frauen mit einer unendlich wohltuenden Nahrungsschatzsuche. Drinnen wie draußen war es ein achtsames und behutsames miteinander Auffinden, ein Aufspüren von funkelnden Schätzen, Weisheiten und satten Quellen. Es war unterm Sternenhimmel, als würde das „Springinkerl“ hinter jedem Tannenbaum vorspitzen und uns ständig zu herzhaftem Lachen verführen. Trotz der Ernsthaftigkeit war so viel Leichtigkeit und Ausgelassenheit im gehüteten Kreis. Die Fragen: „Was nährt mich und macht mich satt?“ forderte uns. Unsere gute, alte Medizinfrau Artemisia half uns dabei dieses Wissen aus der Tiefe des Herzens zu verstehen. Fein duftend auf der Glut und im Tee wurde und wird sie eine kräftigende Novembernahrung für Körper, Geist und Seele. Begeisternde Nahrungsquellen im täglichen Alltag aufzufinden, kristallisierte sich heraus. Mit einem veränderten Bewusstsein, mit einer Würze an Magie leben wir den Alltag ganz anders, bewusster, dankbarer. Und er wird Nahrung für uns. Artemisia im heißen Putzwasser, duftende Kräuter im Allerseelenzopf und das Binden eines Räuchermuatterls, alles wird ganz besonders, fast heilig. Herzlichst zur Ahninnenzeit,
12. Oktober 2016
Zur Herbst Tag- und Nachtgleiche „Vom Wechseln und Wandeln“ Bunt, bewegend und heilsam eröffnet sich der Blick zurück auf ein spannendes vergangenes Jahr. Starke Frauengespräche, tiefe Erfahrungen und mystische Momente, so können wir an diesem wunderbaren Abend nochmal das ganze Jahresrund verinnerlichen. Viele Pflanzenkräfte haben uns das Jahr über begleitet, vertraute Augenblicke machen den Frauenkreis ganz besonders. All das wird nochmal angeschaut und eingeladen. Pflanzenbegleiterinnen lassen sich in der Dunkelheit nur schwer erkennen, und doch sind sie uns allen sehr nah und vertraut. Ein Herbstfeuer gefüttert mit getrockneter Natur, ist wärmend und wohlig, es stärkt unsere Herbst- und Wandelfrau in uns. Wir hüten gemeinsam diese besondere Zeit des Überganges. Eine Frauenernte braucht Hinwendung in Gedanken, im Erzählen, im Lauschen, im Erinnern. Ein Danke an die herbstlichen, pflanzlichen und weiblichen Begleiterinnen,
28. Juli 2016
Schnitterinnenzeit „Dirndl, Drud & Drachenwege“ Begleitet von der roten Drachenfrau, der heiligen Margarete, Hüterin der weiblichen Weisheit und des alten Wissens, machten wir uns auf den Weg zum Schossrinn-Wasserfall. Wir lauschten still im Gehen der Mädesüss-Wiesenkönigin, mit ihrem besonderen Duft konnten wir den roten Faden halten. Wunderbare und wundersame Wasserfallgeschichten stimmten uns ein. Schossrinn, fließend, reinigend, stärkend, aufnehmend und abgebend, ein Frauenplatz nur für uns. Wasser & Weiblichkeit wir gehören zusammen, wie haben wir es genossen, jede für sich. Innerlich tief beseelt und erfüllt von einem ganz besonderen Erlebnis betrachteten wir im Orakel unsere Fülle. Gestärkt mit einer feinen Brotzeit verabschiedeten wir uns von einem wunderschönen Abend. Herzdank an alle Frauen, die mitfeierten,
30. Juni 2016
Sonnwend'zeit Ein warmer, lauer Abend mit viel Sonnenschein, lässt uns eintauchen ins Klappern und Rauschen der Mühlen. Wie eh und je treibt das Wasser die Räder der Mühlen an. Nostalgie und spannende Geschichten aus alter Zeit.
Das Mühlenrad lässt uns eintauchen, begeistert und erinnert uns, an die Reise durch das Jahr. Wir werden getragen von einem stetigen und rhythmischen Drehen. Hier dürfen wir die wichtigen Zusammenhänge des Jahresrades entdecken. Die Mitte ist uns wichtig. Einfach und leicht können wir sie hier begreifen und erkennen. Pure Urkraft, verpackt in einem pflanzliche Fossil, ist eine starke Pflanzenverbindung, die uns heilsames Wissen und klare Struktur an diesem besonderen Abend schenkt. Eine überraschende Einladung zur "Feenhochzeit" wird uns sicher noch lange im Gedächtnis, mehr aber vor allem unseren Herzen, bleiben. Herzlichst zur Sommersonnwende,
29. April 2016
Walpurgis 2016 Vom inneren und äußeren Lebensfeuer „Sie ziehen in die Natur, um in der folgenden Zeit den Schnee fort zu tanzen, dann beginnt der Frühling.“ So eröffnet sich an diesem Abend eine ganz besondere Frauenzeit für uns. Mit so einer Botschaft lässt es sich leicht und unbeschwert in die Walpurgiszeit reisen. Ein pflanzliches Feuer der Natur verbindet uns mit den Walpurgisg`schichten, sie möchte in der kommenden Zeit unsere Begleiterin sein. Rosmarin, du Pflanze der Sonne, Tau des Meeres, erinnert an vergangene Urlaube, und an gelebte Wohlfühlzeiten.
Mit ihrer Kraft an unserer Seite, erhellt sich unser Feuer im Außen und im Innen. Spannende Feuererlebnisse verbinden uns mit unserer Frauenkraft und wecken tiefe Sehnsüchte.
Eine liebevolle und lustvolle Walpurgiszeit wünschen,
16. März 2016
Unser Beitrag zum Weltfrauentag (veröffentlicht in der Zeitschrift ) Natur & Karriere "Was bedeutet eine erfolgreiche Karriere für uns und wer bestimmt den Weg dorthin? Muss Karriere der Frau nicht ganz anders bewertet werden? Bringt uns Frauen doch der Spiegel der Gesellschaft eine besondere Herausforderung, oft eine Überforderung. Weibliche Karriere ist nicht nur auf dem Konto sichtbar, Frau muss auch dringend Wertschätzung in ihrem alltäglichen, profanen Tun erfahren können. Wir rufen zu mehr Weiblichkeit,zu mehr intuitivem Fühlen und Handeln auf. Hören Frauen den einzigartigen Ruf ihres Herzens noch? Schenken sie ihren angeborenen, lebenserhaltenden und wertschöpfenden Fähigkeiten genügend Raum? In unseren Seminaren begleiten wir Frauen über die außergewöhnlichen Schwellen des Jahres und des Lebens. Nach jahrelanger, intensiver Naturerfahrung vertrauen wir auf unsere Intuition und unser Frauenhandwerk".
9. Februar 2016
Frauenart feiert 10 Jahre Naturbegegnungen »Frauen, die der Natur nahe stehen leuchten von innen heraus«, schreibt Clarissa Pinkola Estes,
»Sie beschreibt den Archetyp der wilden Frau als Kraft des Lebens. Es ist die Intuition, die am weitesten in uns blickt und am allertiefsten zuhören kann. Die wilde Natur ermuntert uns vielsprachig zu bleiben, flüstert in nächtlichen Träumen und hinterlässt ihre Fußspuren auf unerforschten Seelenwegen. Jede Spur, die sie in uns hinterlässt, weckt die Sehnsucht sie wiederzufinden.« Wir freuen auf eine spannende Spurensuche die weiterhin noch vor uns liegt und bedanken uns für die vielen gemeinsamen, erfüllten Frauenbegegnungen. Herzlichst, NEU: Newsletter ab 2016
Der Newsletter kann hier angefordert werden.

ARCHIV 2015

18. Dezember 2015
Wintersonnwend'zeit „Frauenabende in der Wintersonnwend´Zeit“ Viele von uns sagen, es sind die wertvollsten Abende, die wir miteinander verbringen. Die Natur weiht uns ein in ihre dunkelsten Wintergeheimnisse. Staunende, neugierige und wachsame Schülerinnen sind wir geworden. Am Feuer bekommen gelebte Ahndl-Begegnungen Raum. Wir beleben wieder den alten Brauch des „FrauenTragens“, stärken unser Netzwerk und unsere Verbundenheit, die so wundervoll trägt. Zarte Berührungen erlebten wir mit unserer Wintersonnwend-Verbündeten Frau Mistel. Als beschützende Botschafterin zwischen Himmel und Erde, erhellt sie unseren Frauenraum. Als alte Mysterienpflanze erinnert sie an`s rhythmische Mondinnenwissen, öffnet verschüttete Zugänge und lässt schauen in die Tiefen unserer Seele. Kostbar erscheinen uns Blätter und Beeren. Das „Mistel-Engerl“ zeigt sich als leichte, schwebende und lichte Frucht-barkeitsbringerin. Behutsam und vorsichtig möchten wir weiter mit ihr auf die Winterreise gehen. Für das innige und ehrliche miteinander VerbundenSein möchten wir uns herzlich bei allen Frauen bedanken. Danke, dass wir uns ein Stück unseres Weges begleiten dürfen. Beschützte Weihenächte für euch und eure Lieben
herzlichst,
31. Oktober 2015
Ahninnenfest "s'SalzAhndl" Schon ist die Dunkelheit wieder die Herrscherin der Frauenabende geworden. Wir kennen und schätzen sie und freuen uns auf die wohlige Zeit. Gemeinsam erwandern wir die Dunkelheit und jede findet ihren Platz im Frauenkreis. Außergewöhnliche und eigentümliche Begleitung steht uns an diesen Abenden zur Seite, wir werden zu Ahnenfinderinnen und Wurzelforscherinnen. Frau Wacholder eröffnet den besonderen Frauenraum. Sie bindet uns behutsam in die Ahndlzeit ein. Im Rauch beschützt und verzaubert sie die warmherzigen Frauengeschichten. Salziges und Blumiges lassen uns die Zusammenhänge der Ahnfrauen verstehen. Sie erzählen von geheimnisvollem Brauchtum, von Glück und Gesundheit, von viel Heilsamen und Wirksamen. Spannende Möglichkeiten könnten entschlüsselt werden. Für die wunderbare FrauenZeit
danke von Herzen,

Blütenschönheiten auf Fingerspitzen

21. September 2015

HERBSTTAG- & NACHTGLEICHE

 

JahreskreisEssenzen

 

Nach den Frauendreissigern sind wir jetzt inwendige Sammelfrauen. Es ist die gereifte Essenz, die ins Leben von uns Herbstfrauen kommt. In unseren Frauenkreisen erlebten wir ein tiefes Hinwenden zur Fülle, ein sich Einfinden in die Augenblicke des Gleichgewichts, der herbstlichen Waage. Wir schauten hinüber in die dunkle Jahreszeit und feierten den langsamen Abstieg des Lichts in ihrer Schönheit und Heiligkeit in der Wärme des Herbstfeuers.

 

Die balsamische Einwanderin am Waldrand, die Bauernorchidee, das Springkraut, verzauberte uns mit ihrer explodierenden Vitalität, ihrer zauberhaften, orientalischen Blüte und erzählte uns von ihrer nahrhaften Medizin. Wir umarmten ihre bunte Schönheit und dankten ihr, dass sie bei uns heimisch geworden ist. Kritisch betrachteten wir die Aufrufe, sie auszureißen und auszurotten.

Als indische Friedensbotschafterin aus dem Himalaya kommend, mitten in unsere ungedulige und schnelllebige Gesellschaft, mahnt sie uns und schenkt uns weise ihre Bachblüten.

 

Auch die heilige Notburgl aus dem Inntal mit ihren Insignien, Sichel, Brot, Ähren und Schürze begleitete uns als Dunkelheitslehrerin. Ihre "Notburglessenz" packten wir dankend in unseren Winterreisekoffer.

Mit pinkfarbenem "Mädlsirup und Mädlmarmelade" mit Brot stärkten wir uns.

 

In Dankbarkeit verneigten wir uns vor den herbstlichen Schönheiten und Kräften, die so spürbar wirkten.

 

In inniger Verbundenheit,

 

 

 

1. August 2015

SCHNITTERINZEIT

 

DrachenZeit FrauenZeit

 

Mit einem weiten Blick, weiblich, weise und wachsam erkunden wir die magische Wohnstube der heiligen Margarethe. Die Drachin lebt, sie zeigt ihre Kraft und ihre Präsenz. Wir sehen ihre Blitze und hören sie grummeln. Sie schickt uns Regen und Wind. Und doch fühlen wir uns in ihrer Nähe ganz zuhause. Es ist auch unser Zuhause. Die bayrische Landschaftsmedizin, sie nährt und stärkt uns. Sie zeigt uns ihr wahres Weiber-Gesicht und überträgt uns somit die tiefe Frauenanbindung in unserem heimatlichen Voralpenland.

 

Neugierig und ein bisserl "naseweis" verbinden wir uns mit liebevollen Drachenenergien und kraftvollen heiligen Margarethen. Sie erinnern uns heute Abend an die spannenden Zeilen eines alten Liedes, das ganz vergessen doch wieder gehört werden will. Hält es prophetische Botschaften für uns bereit? Erinnert es uns an ein heiles Zusammenwirken? Können wir es übersetzen in die jetzige Frauensprache?

 

Das Hüten, Nähren und Gebären, das Halten und Verwalten, das Heilen und Verweilen, Besprechen, Verspinnen und Verrühren. All dies berührt uns ganz tief. Wir möchten es nicht verlieren, wir wollen es wieder herholen und zurückbringen.

 

In tiefer Verbundenheit mit allen den großen Kräften des Inntals

herzlichst,

 

 

 

Margarethenabend im Inntal

21. Juni 2015

SOMMERSONNWEND'

 

Im sommerlichen Bazar der Rosengewächse

 

In den heiligen Sommernächten um Sonnwend` feierten wir miteinander zwei ganz besondere Abende für unsere Frauensinne. Alte, historische Rosen verzauberten uns mit ihren wunderbaren Düften und ihrer Schönheit.

Die tiefen Rosengeheimnisse zeigten und offenbarten sich uns in der Heckensitzerin, im Dornröserl, im kleinen Prinzen, in der Rosenkönigin und in der Rosenhändlerin. Ihre sinnliche, harmonisierende, stärkende & beschützende Medizin wirkte wie heilender Balsam auf unsere persönlichen Frauengeschichten.

Vorsichtige Blicke auf unseren Königinnenthron, auf die beschützte Zeit im Märchenschloss inmitten der Dornenhecke und auf die ausbalancierende Venus-Marswaage ließen uns innehalten und weckten uns aus einem langen Dornröschenschlaf. Pures Sinnliches, Lustvolles & Leidenschaftliches, Kämpferisches, Mutiges & entschlossenes Handeln spiegelten sich uns in den duftenden Blütchenblättern der Rose. Das magische Drudenfußwissen, das helle, klare Sehen und die Herzensnahrung des kleinen Prinzen führten uns zur weiblichen Sommerquelle.  Dankbar genossen wir Rosenbowle, Erdbeeren, Plätzchen & Rosenbutter mit Brot.

 

„In einer Rosenblüte steckt die ganze Weisheit, die es zu verstehen gilt. Im Wenigen liegt das Besondere, dass uns berührt“.

 

Wir wünschen allen Heckenroserln, Dornröserln, Königinnen & Heckensitzerinnen eine wunderbar rosige & verzauberte Mittsommerzeit.

 

In Verbundenheit,

 

 

30. April 2015

WALPURGISZEIT

 

Nachgespürt-der wilden und würzigen Walpurgiszeit.

 

Nach wertvollen, gemeinsamen Abenden in der Dunkelzeit des Jahres, feiern wir heute Walpurgis  im Lichten und Hellen. Die Regenmuhme hat ein Einsehen mit uns, sie schenkt uns Raum für die Besonderheiten der Heilpflanzen. Fragestunde bei Mutter Erde, ein Examen in der Natur bestehen, besonders weibliche Aufgaben für besonders findige Frauen.

 

Signaturkundig werden durch Schauen, Riechen, Schmecken, Fühlen und Wühlen. So  verknüpfen wir  die wundersame und heilsame Wirkung der Heilpflanzen mit der wundersamen und heilsamen Wirkung des Walpurgisabends. Leichtsinnig und leichtfüßig erschnuppern wir Frühlingsluft und erleben Feuerkraft.

Das Abenteuer Walpurgis hält viele Überraschungen für uns bereit. Die Dringlichkeit Frauenzeit gemeinsam zu leben, das Abenteuer Walpurgis zu deuten  und zu verstehen, braucht Vertrautheit und Anbindung an den Jahresrhythmus.

 

Von Freya geküsst und von Walpurgis wach gerüttelt, wird so manches fraglich. So braucht es Mut für ehrliche Fragen und ernsthafte Antworten, neue Wahrheiten werden geboren und geborgen. In einer bunten Vielfalt wird Weiblichkeit neu und anders betrachtet. Die Walpurgiskraft erneuert, stärkt und schürt an, der Blick auf das Weibliche wird einzigartig.

 

Danke an die Frauen, die sich mit uns auf den Weg machen.

In inniger Verbundenheit,

20. März 2015

FRÜHLINGSTAG- & NACHTGLEICHE

 

Ein besonderer Abend - FrühlingsTag-&Nachtgleiche, Sonnenfinsternis und Neumondin reichen sich die Hände. Balancierend auf der "Waage" suchten wir am Feuer nach Fragen und Antworten. Im vertrauten Kreis entdeckten wir viel Herrliches, Luftiges, aber auch Wundes und Verhärtetes.

 

Wir fanden starke Symbole und Zeichen für unseren Frauenalltag.

Der Löwenzahn, Meisterin im Heilen, hat uns von ihrer Naturmedizin und ihren Löwenkräften erzählt. Mit ihrer Bitterkeit dürfen wir uns erden, dürfen weich in unserer Stärke werden und finden in der Vielfalt und Fülle zur Einfachheit. Wir betrachteten das ganze Leben eines Löwenzahns, von der Wurzel bis zum Samen., entdeckten goldene Schätze.

Mit viel Dankbarkeit im Herzen und vielen wertvollen Impulsen verabschiedeten wir uns am Feuer.

 

In tiefer Verbundenheit

1. Februar 2015

BRIGID

 

S `Jahr wachst

an Weihnacht`um an Hehnatritt,

an Neujahr um an Manaschritt,

an Drei-Kini um an Hirscheisprung

und an Lichtmess um a ganze Stund`.

 

Bayrischer Volksmund

ARCHIV 2014

21. Dezember 2014

WINTERSONNWEND'

 

DÄMMERSTUNDE

 

"Das ist meine Zeit. Lange schaue ich aus dem Fenster, schaue zu, wie die Dunkelheit wächst und sich langsam auf die Landschaft legt. Abtauchen in diese Stille - das tut so gut. Der Nacht entgegenlauschen und ganz ruhig werden. Später eine Kerze entzünden und in ihrem Licht den Tag noch einmal anschauen, dankbar und froh."

Eva-Maria Leiber

 

Eingebunden in die heilige Zeit, verbandelt mit der grünen Pflanzenkraft, eingebettet in den wiederkehrenden Naturrhythmus und in großer Erwartung

auf das Kommende, freuen wir Zwei uns auf die Weihenächte.

 

Bedanken möchten wir uns bei allen Frauen, die mit uns am großen Netzwerk mitgewoben haben, es sind die Fäden, die uns vor langer Zeit in die Hände

gelegt worden sind.

 

Herzerwärmende Weihenächte wünschen euch eure

31. Oktober 2014

AHNINNENZEIT

 

Pflanzenbegleiterin Calendula - mit ihr verbandelt zum alten Wissen in die Schatten- und Ahninnenzeit gehen. Auf Initiationsreise zu den tiefsten Mutternächten lernen wir

Zusammenhänge begreifen, lernen zu verstehen, woher wir kommen und wohin wir gehen.

 

Alten Geheimnissen in der dunklen Zeit begegnen und Hand in Hand mit der Calendula die goldenen Fäden für ein kraftvollen Frauenleben  spinnen.

 

Herzlich,

23. September 2014

HERBST TAG- & NACHTGLEICHE

 

"Mit der Elfenwurz in die Dunkelheit gehen"

 

Begleitet von Donner und Blitz traf sich unser vertrauter Frauenkreis um miteinander die Herbst-Tag-& Nachtgleichenzeit zu feiern. Eine alte Pestheilige, die Alantwurz begleitete uns auf der spannenden, abendlichen Reise. Mit einem kurzen Zurückschauen verwoben wir die Fäden durch´s gelebte Jahreskreisjahr. Erinnerten uns an eine Fülle von wunderbaren & wundersamen Begegnungen.

 

Nun folgten wir dem Ruf der Sonnenwurz. Wir legten ihren Wurzelduft in unsere Hände und lauschten ihrer Botschaft, die sie für jede von uns bereit hielt.

Am Feuer begleitete uns das immer leiser grollende und blitzende Unwetter  bevor der Regen begann. Wärmend, geborgen und dankbar genossen wir die ganz besondere Stimmung. Das große Potienzial der alten, vergessenen Wurz, besonders ihr feiner Duft wärmte und begeisterte unsere Herzen. Mit dem Probieren von Wurzelwein, Tee und Balsam schlossen wir tiefe Freudschaft mit ihr. Im Feuerschein zeigte sich sie sich als tanzende Elfenwurz-Göttin. So tat sich ein wahres Schatzkästlein für jede von uns auf.

Begleitet vom Sternenhimmel machten wir uns auf den Weg nach Hause.

 

Danke für den besonderen Abend, danke für den vertrauten Frauenkreis

herzlich,

2. August 2014

SCHNITTERINNENZEIT

 

Schnitterin

- begleitet uns bis in die Tiefen unseres Frauen-Wissens

- bindet uns an, an die alten Mond- und Venusrhythmen, und an des Spüren in der Samerbergerfilze.

- erinnert uns an das weibliche Schnitterinnenwissen, ans Wirken, Wandeln und Wenden.

- lehrt uns die Früchte genießen, sie ehren und abschneiden zur rechten Zeit.

 

Sichelmesser erzählt uns, dass Sterben, Abtrennen und Durchschneiden zum Leben gehört.

 

So wärmen wir uns noch in der wunderbaren Sommerszeit, baden uns im Duft der abgeschnittenen Wies`n, tanken uns mit Sonnenkraft auf. Erfahren spannende Geschichten und erkunden mit vielen vertrauten Pflanzenfreundinnen die alten Gänsewege.

 

Mit großem Dank an die Schnitterin und ans Gänsefingerkraut, die uns die Sprache des Sommers verstehen lernen.

21. Juni 2014

SONNWENDZEITEN

 

Eingeladen in der heiligen Zeit um Sonnwend´ entdecken wir archaisches Frauenwissen und weibliche Sommerquellen."Sommer-Hoch-Zeit"- barfuss über die taufrischen Wiesen gehen, frühmorgens im kühlen See schwimmen, bunte Blütenkränze winden, ein Sommerfeuer für die Göttin anzünden, ihre und unsere Weiblichkeit feiern, Sommersonnenfarben im Herzen sammeln für die winterlichen Weihenächte. In der sommerlichen Hitze legen wir Blütchen für Blütchen in unseren Sammelkorb, wohlwissend, dass sie uns ihre Heilgeheimnisse in den Wintertagen verraten werden.


Feiern wir wieder diese heiligen Tage, sie schenken uns den Schlüssel zu

einem tieferen Rhythmuswissen.

 

Bunte, füllige Sonnwendgrüsse,

 

15. APRIL 2014

DIE SUCHE NACH DER WALPURGISFRAU IN UNS

 

Im Naturrund sind wir dem spannenden und oft unsichtbaren Walpurgisgeheimnis auf der Spur. Wir folgen der Einladung des Feuers, und wie so oft verbinden wir die Qualitäten des Abends, die Kraft der Elemente,  mit dem was Frau in sich trägt und mitbringt. S'ist's eine Zeit für weibliche Heilprozesse, für tiefe Sehnsüchte, für Lustgeheimnisse und Frauengesundheit. So sind wir starken Frauenbildern auf der Spur, in Verbund mit Pflanzen-und Feuerkraft begegnen uns Waldfrauen, Wildfrauen, Mondinnenfrauen, Sonnenfrauen, haarige, faltrige, göttliche und kraftvolle Frauen.

 

Feiern und feuern, strahlen und blühen in einer kraftvollen Walpurgiszeit.

Danke für's ganz besondere Miteinander,

 

Sabina & Margret

15. MÄRZ 2014

FRÜHLINGS-TAG- UND NACHTGLEICHENZEIT

 

Auf der alten Großmutterwaage wiegen sich Blütchen und Wurzeln in die Frühlings Tag und Nachtgleiche, die Blüten sind Symbol für den Tag und die Wurzeln Symbol für die Nacht. Gerade heuer, nach der ausgebliebenen Schneedecke ist es wichtiger denn je, unser Fundament, unseren Mutterboden gut vorzubereiten und gut zu nähren.

 

Übersäuertes, Überdehntes, Gezerrtes, Verstauchtes, Gereiztes, Überanstrengtes, Entzündetes, Verspanntes und Entzweites an Körper, Geist und Seele möchte geheilt zu werden.

 

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